Vergleich

Drei Werkzeuge, drei Aufgaben: ein ehrlicher Vergleich.

Retriva konkurriert nicht mit allem. Cloud-KI wie ChatGPT oder Copilot kann Dinge, die Retriva nicht kann. Fachdatenbanken wie juris oder beck-online ebenfalls. Hier steht, was welches Werkzeug leistet, und wann Retriva schlicht nicht das richtige ist.

Im Detail

Retriva, Cloud-KI und Fachdatenbanken im direkten Vergleich.

Neun Kriterien, die im Kanzleialltag zählen. Wo andere Werkzeuge besser sind, steht das hier auch.

Kriterium Retriva, lokal Cloud-KI (ChatGPT, Copilot) Fachdatenbanken (juris, beck-online)
Mandantendaten bleiben im Haus Ja, immer Dokumente, Index und Sprachmodell auf Ihrer Hardware Nein jede Eingabe geht an Server des Anbieters Teils Suchanfragen gehen an den Anbieter, Akten laden Sie dort nicht hoch
Durchsucht Ihre eigenen Akten Ja PDFs, Scans und Schriftsätze, auch per Texterkennung Möglich nur per Upload an Dritte, berufsrechtlich riskant Nein
Quellenangabe mit Seitenzahl Bei jeder Antwort klickbar bis zur Fundstelle im Original Unzuverlässig Zitate wirken echt, sind aber häufig erfunden Ja redaktionell geprüfte Originalquellen
Kommentarliteratur und Aufsätze Nicht enthalten Retriva indexiert Gesetze, Urteile und Ihre Dokumente Nicht lizenziert Wiedergabe aus dem Trainingsgedächtnis, ohne Gewähr Kernstärke lizenzierte Kommentare, Handbücher, Zeitschriften
Antwort in natürlicher Sprache Ja kurz, auf Deutsch, jede Aussage belegt Ja flüssig formuliert, aber ohne verlässliche Belege Nein Trefferlisten, die Auswertung bleibt bei Ihnen
Schutz vor erfundenen Inhalten Konfidenz-Gate ohne ausreichende Beleglage gibt es keine Antwort Kein Schutz das Modell antwortet auch ohne Grundlage Kein Risiko es wird nichts generiert
Funktioniert ohne Internet Ja, vollständig Nein Nein
Laufende Kosten Monatspauschale pro Kanzlei, plus einmalig Einrichtung und Hardware Abo pro Person ab etwa 20 bis 30 Euro monatlich je Nutzer Lizenzkosten je Berufsträger, oft vierstellig pro Jahr
DSGVO und § 203 StGB Konform per Bauart keine Offenbarung an Dritte, keine Auftragsverarbeitung nötig Riskant Auftragsverarbeitung nötig, Restrisiko bleibt Unkritisch solange keine Mandantendaten eingegeben werden
Unser ehrliches Fazit: Retriva ersetzt weder Ihre Fachdatenbank noch einen Schreibassistenten. Es kann das Eine, was beide nicht können: Ihre eigenen Akten und die Kernquellen in Sekunden durchsuchen, mit belegten Antworten und ohne dass ein Dokument das Haus verlässt.

Klare Grenzen

Wann Retriva nicht passt.

Wir verkaufen lieber seltener und dafür an Kanzleien, denen Retriva wirklich hilft. In diesen vier Fällen raten wir ab:

Sie arbeiten allein, fast ohne Dokumentbestand

Eine Ein-Personen-Kanzlei mit wenigen Ordnern findet ihre Unterlagen auch ohne Suchmaschine. Der Nutzen von Retriva wächst mit der Aktenmenge. Unter etwa 1.000 Dokumenten lohnt sich die Anschaffung selten.

Sie brauchen vor allem Kommentare und Aufsätze

Kommentarliteratur ist lizenzpflichtig und in Retriva nicht enthalten. Wenn Ihre Recherche überwiegend dort stattfindet, bleiben juris oder beck-online Ihr Hauptwerkzeug. Retriva ergänzt sie, ersetzt sie nicht.

Sie suchen einen Textgenerator

Mandantenrundschreiben, Websitetexte, Stellenanzeigen: Für Texte ohne Mandantenbezug ist ein Cloud-Assistent günstiger und völlig ausreichend. Retriva ist eine Recherche-Engine, kein Schreibwerkzeug.

Sie möchten keine Hardware im Haus betreiben

Retriva lebt vom lokalen Betrieb. Eine gehostete Cloud-Variante bieten wir bewusst nicht an, weil sie das zentrale Versprechen bricht: Mandantendaten verlassen das Haus nicht. Wer Cloud will, braucht ein anderes Produkt.

Trifft einer dieser Punkte auf Sie zu? Dann sagen wir Ihnen das auch im Erstgespräch, bevor Sie Geld ausgeben. Schreiben Sie uns trotzdem gern: Manchmal ist die ehrliche Antwort die kürzeste Beratung.

Passt Retriva zu Ihrer Kanzlei? Finden wir es heraus.

30 Minuten, Ihre Dokumente, echte Fragen aus Ihrem Alltag. Wenn Retriva nicht das richtige Werkzeug ist, sagen wir Ihnen das direkt.